Wandern durch eine intakte Natur, entlang an einem fischreichen See und begleitet vom vielstimmigen Gesang seltener Wildvögel.
Die Geschichte des Muldestausees fing ganz typisch für die Region als Tagebau an. Die Auskohlung des Tagebaus Muldenstein begann 1955. Anfang der 70iger Jahre entstand nur wenige Kilometer südwestlich ein weiterer Tagebau, die Goitzsche. Dazu musste das Flussbett der Mulde nach Nordosten verlegt werden. Diese Umlegung erfolgte größtenteils durch die vorhandenen Restlöcher des ehemaligen Tagebaus Muldenstein. Die Flutung begann am 1. Mai 1975.
Heute ist der Muldestausee mit 6,3 km² Wasseroberfläche ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie eine Bergbaufolgelandschaft durch die Hand des Menschen vorbereitet und durch die Kraft der Natur vollendet werden kann. Auch unser alter Freund, der Elbebiber, hat hier schon einige Burgen und Dämme gebaut.
Gruppenwanderung ab 3 Stunden bis zum Tagesausflug incl. Picknick
Naturparkführer Michael Bier
michael@heidewanderung.de
Tel.: 01577 1581538